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Alltägliche Tipps und Hilfestellungen zum Nachlesen.

            

            Schimmel vermeiden

              Richtig lüften und ideale Luftfeuchtigkeit

  • In jeder Wohnung ohne automatische Lüftung ungefähr dreimal täglich lüften: Fenster ganz öffnen und für Durchzug sorgen. Fenster in Kipp­stellung bringen nichts, weil so der Lüftungseffekt praktisch gleich null ist. Dafür kühlen die Wände aus, und es geht viel Wärmeenergie verloren.

  • In kühleren Räumen (bei zum Beispiel 16 Grad im Schlafzimmer) muss mehr gelüftet werden.

  • Je kälter es draussen ist, umso weniger muss gelüftet werden.

  • Die ideale Raumtemperatur im Winter liegt bei 20 bis 21 Grad, die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 65 Prozent.

  • Luftbefeuchter sollten nur gezielt an kalten Wintertagen eingesetzt werden. In luftdichten Wohnungen sind sie gänzlich unnötig. Und: Reinigt man sie nicht regelmässig, werden sie zur Keimquelle.

  • Automatische Lüftungsanlagen dürfen nicht ausgeschaltet werden. Halten Sie sich an die Betriebs- und Wartungs­anleitung des Herstellers.

  • Lüftungsschächte und -geräte, aber auch Durchlässe und Filter regelmässig kontrollieren und wenn nötig wechseln.

  • Ein guter Hinweis auf die Luftqualität ist der Gehalt an Kohlendioxid, der sich mit CO2-Messgeräten selbst messen lässt (sogenannte «Luftampeln»): Je schlechter ein Raum durchlüftet ist, desto höher ist der CO2-Gehalt.

  • Feuchtigkeit in Bad oder Küche sofort abführen: Nach dem Baden oder Duschen Fliesen und Fugen möglichst mit einem Lappen oder Gummischaber trocknen. Nicht von einem Zimmer ins andere lüften, um so die Feuchtigkeit abzuführen.

  • Grosse Schränke oder Möbel nicht direkt an die Wand stellen, vor allem nicht an Aussenwände. Abstand: fünf Zentimeter.

  • Keine blosse Symptombekämpfung bei Schimmel: Javelwasser, Ethylalkohol oder andere Schimmelpilzentferner helfen kurzfristig, beheben aber die Ursache nicht. Zur wirk­samen Sanierung muss die Ursache der zu hohen Feuchtigkeit vom Fachmann bestimmt und behoben werden.
Parkettpflege

Versiegeltes Parkett

Parkett. Ein lebendiger Boden.

Holz lebt. Und das aus diesem natürlichen Werkstoff gefertigte Parkett ebenfalls. Je nach Klima kann es schwinden und kleine Fugen bilden (Trockenheit) oder sich ausdehnen (Feuchtigkeit). Wir empfehlen deshalb, ein möglichst konstantes Raumklima zu schaffen. Ideal ist eine Temperatur von 20 – 22 °C bei mindestens 30 %, empfohlen 35 – 45 % relativer Luftfeuchtigkeit. Damit wird der Fugenbildung vorgebeugt und das Wohlbefinden der Menschen unterstützt. Eine gleich bleibende Luftfeuchtigkeit erreichen Sie durch Wasserverdunster an Heizkörpern oder ganz sicher mit Luftbefeuchtungsgeräten. Speziell auf beheizten Unterkonstruktionen darf die Oberflächentemperatur im Parkett 26 – 27 °C nicht übersteigen.

Das erste Mal.

Wenn ein werkversiegeltes Fertigparkett neu verlegt wird, kann es sein, dass Schmutz und Feuchtigkeit in die Fugen eindringen. Denn dieser Bereich ist, bedingt durch die Fabikation, nicht immer vollständig geschützt. Wir legen hnen daher eine Erstpflege kurz nach dem Verlegen sehr ans Herz. Zwei Möglichkeiten bieten sich an: Überlassen Sie die Erstpflege einem Profi, z. B. dem Handwerker, der Ihr Parkett verlegt hat. Verlangen Sie eine Behandlung mit Polish, Flüssig- oder Heisswachs. Dieses wird maschinell auf dem Parkett verteilt, verschliesst die feinen Fugen und schützt sie sicher. Nehmen Sie die Erstpflege selbst vor – mit einem lösemittelfreien und selbstglänzenden Parkettpflegemittel (Polish) von Ihrem Parkett-Fachhändler. Tragen Sie dieses sparsam auf und wiederholen Sie den Vorgang nach Bedarf. Achten Sie besonders bei Parkett aus Buche und Ahorn  darauf, dass eine gute Erstbehandlung mit einem wachshaltigen, wasserfreien Polish vorgenommen wird.

Tägliche Reinigung.

Versiegeltes Parkett ist pflegeleicht, braucht wenig, aber regelmässige Zuwendung. Sie können es mit einem Haarbesen, Staubsauger oder leicht wasserfeuchten (nebelfeuchten) Lappen reinigen (es sollte kein Wasser auf das Parkett gelangen). Für grössere Verunreinigungen können Sie dem Wischwasser auch ein neutrales Reinigungsmittel eigeben. Verschmutzungen, Schuhsohlenstriche oder ähnliches entfernen Sie vorteilhafterweise mit milden, eventuell leicht ösemittelhaltigen Reinigern oder flüssigem, ebenfalls eicht lösemittelhaltigem Polish. Vorsicht: Nicht alle Mikrofasertücher sind für die Parkettreinigung geeignet.

􀀀 Ein Raumklima von 20 – 22 °C bei mindestens 30, besser 35 – 45 % relativer Raumluftfeuchtigkeit.

􀀀 Eine Vorlage (Matte) vor der Haustür, die Schmutz von den Schuhen zurückhält.

􀀀 Filz unter Stuhlbeinen oder Kunststoffscheiben unter Möbeln, die vor groben Kratzern und Eindrücken schützen.

􀀀 Regelmässige Behandlung (je nach Bedarf) mit einem geeigneten Parkett-Polish.

􀀀 Rechtzeitiges Nachversiegeln, um die Lebensdauer zu erhöhen.

􀀀 Blumentöpfe mit Untersätzen versehen, damit kein Wasser aufs Parkett gelangt.

􀀀 Keine Scheuermittel einsetzen.

􀀀 Das Hereintragen von Sand und/oder Steinchen vermeiden.

􀀀 Keine Nassreinigung.

􀀀 Zum Reinigen niemals Stahlspäne oder -wolle benutzen.

􀀀 Keine Reinigungsmaschinen (Automaten) einsetzen.

􀀀 Auf gar keinen Fall das Parkett mit einem Dampfreiniger behandeln.

􀀀 Keine Teppichunterlagen mit grossen Weichmacheranteilen einsetzen (Fleckenbildung!).

Geölte Parkettoberflächen bedürfen einer speziellen Reinigung.

Beachten Sie die Pflegeanleitung für geöltes Parkett.